In Frankreich wird die Mesotherapie seit über 50 Jahren sehr erfolgreich angewendet. Entwickelt hat diese Therapieform der Pionier Dr. Michael Pistor. Der Grundsatz in der Behandlung mit der Mesotherapie lautet: wenig, selten, am richtigen Ort. Dabei hat die einfache therapeutische Maßnahme zum Ziel ein Medikament pflanzlicher oder homöopathischer Art, zum Beispiel möglichst nahe an den Ort der Krankheit zu bringen. Die verabreichten Dosen eines Medikamentes sind minimal und werden entweder in die Haut, oder unter die Haut injiziert. Die Behandlungsintervalle liegen oft weit auseinander.
Durch die Behandlung werden die Immunzellen der Haut aktiviert und die Abwehrkräfte gestärkt. Die Durchblutung und damit die Sauerstoffversorgung des Bindegewebes werden angeregt. Entzündungshemmende Substanzen werden freigesetzt, was zu einer Verbesserung der Stoffwechselsituation im Körper führt. Da die Mesotherapie Linderung und Heilung bringen kann, ist sie in allen Bereichen der Medizin willkommen.
Diese Therapiemethode hat heute auch in der klassisch-naturheilkundlichen Medizin Eingang gefunden und wird dort zur Behandlung akuter und chronischer Beschwerden eingesetzt. Als Therapieform in der ästhetischen Medizin – beispielsweise im Rahmen von Mesolift, Microneedling, Plasmalifting oder der Injektions-Lipolyse – ist sie dagegen bereits seit vielen Jahren weit verbreitet.